Curriculum

Ergo- und Physiotherapie (B.Sc.)

1-3*

Einführung in die wissen-schaftliche Methodik für Therapeuten

Kommunikation und Schlüssel- qualifikationen





5 (4)

5 (4)





4

Qualitäts-management-Grundlagen

Professionelle Kontakt- und Beziehungs-pflege mit den „Kunden“ Pati-enten und An-gehörigen

Rehabilita-tionswissen-schaften & Modelle menschlicher Funktion und Aktivität

Interdependen-zen zwischen dem Gesund-heits- und Wirt-schaftssystem

Methoden der empirischen Sozial- forschung in den Gesund-heitsberufen

Klinische Ur-teilsbildung 1 (Ergotherapie) alternativ Klinische Ur-teilsbildung 1 (Physiotherapie)

Praktikum und Seminar

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (je 4)

5

Qualitäts-management – Therapeutische Anwendungen und Evidenz-basierte Praxis (EBP)

Quantitative und qualitative Datenerhe-bungs-methoden in den Therapie berufen

Gesundheits-förderung – Prävention, Bewegungs-verhalten und motorische Lerntheorien

Professionali-sierungsthemen in den Therapie- berufen

Praxismodelle der Ergotherapie

alternativ Behandlungs- verfahren - Physiotherapie

Klinische Urteilsbildung 2 (Ergotherapie) alternativ Klinische Urteilsbildung 2 (Physiotherapie) Praktikum und Seminar

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (4)

5 (je 4)

6

Projekt mit Bachelorarbeit und Seminar

30

 

*=Ausbildungsbegleitend

Untere Spalte: Credit (SWS)

 

Folgende Module werden berufsgruppenspezifisch angeboten:

Ergotherapie

Physiotherapie

Klinische Urteilsbildung 1 (Ergotherapie)

Klinische Urteilsbildung 2 (Ergotherapie)

Praxismodelle der Ergotherapie

Klinische Urteilsbildung 1 (Physiotherapie)

Klinische Urteilsbildung 1 (Physiotherapie)

Behandlungsverfahren (Physiotherapie)

Alle weiteren Module werden berufsgruppenübergreifend angeboten.


 

 

 

Gesamtübersicht Curriculum

Modulübersicht des Studienprogramms Ergo- und Physiotherapie

Module

Lernziele

Semester

Prüfungs-formen *)

Workload

Dozenten

Kontakt-stunden

Selbst-studium

Einführung in die wiss. Methodik für Thera-peuten

Die Studenten sollen

- grundlegende Prinzipien der wissenschaftlichen Prozesse kennen, erwerben ein

erstes Verständnis dafür, wie wissenschaftliche Abläufe in der therapeutischen

Praxis genutzt werden können.

- den Stellenwert, den Aufbau und die Nutzung von Fachpublikationen kennenlernen.

- Kenntnisse über die Nutzung des Computers für wissenschaftliche und therapeuti-

sche Zwecke erwerben.

- das Internet als Medium zur Informationsbeschaffung verstehen und anwenden

können.

- ein grundlegendes Verständnis für Datenerhebung und der Datenanalyse mittels

deskriptiver Datenbeschreibung entwickeln.

- die Grundlagen der Messinstrumente-Anwendung kennen.

- die Abläufe bei der statistischen Untersuchung von Daten kennen.

- die Prinzipien wissenschaftlichen Arbeitens zur Strukturierung von Befunderhebung

und Dokumentation kennen.

- Kompetenzen in der Nutzung wissenschaftlicher Prinzipien für die Dokumentation

Entwickeln.

123**

K

60

90


Kommuni-kation und Schlüssel-qualifikatio-nen

Die Studierenden sollen die Bedeutung überfachlicher Qualifikationen für ihren späteren beruflichen Erfolg erkennen und Motivation entwickeln ihre Methoden

und Handlungskompetenz sowie ihre personale und soziale Kompetenz auszubauen.

Die Studierenden sollen eine ausgeprägte Kommunikationsfähigkeit entwickeln und interkulturell angemessen und förderlich agieren können. Ziel ist es, sie zu befähigen, kommunikative Prozesse im Alltag bewusst wahrzunehmen, zu dokumentieren, -

zu systematisieren, zu analysieren, die Ergebnisse zu bewerten, zu visualisieren

und innerhalb einer vorgegebenen Zeit sich selbst authentisch und Sachverhalte professionell zu präsentieren.

123**

M

PB

60

90


Quälitats-manage- ment- Grundlagen

Die Studierenden sollen

- die zentralen Begriffe des Qualitätsmanagements kennen- und verstehenlernen,

- das notwendige Grundlagenwissen für die Nutzung von Qualitätsmanagement-

systemen erwerben,

- die Wesensmerkmale moderner Qualitätsmanagementsysteme erläutern und kritisch

bewerten,

- Verständnis für die Notwendigkeit und Bedeutung von Qualitätsmanagement in

der Therapie entwickeln,

- Verständnis entwickeln für die Notwendigkeiten der Zertifizierung und der Arbeit

mit QM-Systemen,

- den Stellenwert von mono- und multidisziplinären Ansätzen zur Qualitätsentwicklung

erläutern,

- die Kompetenz entwickeln, wirksame Methoden und Instrumente zur Qualitäts-

entwicklung und –messung anzuwenden.

4


60

90


Interde-pendenzen zwischen dem Gesund-heits und Wirtschafts-system

Die Studierenden sollen in die Lage versetzt werden, die Zusammenhänge zwischen dem Wirtschafts- und dem Gesundheitssystem darzustellen und zu beurteilen. Sie lernen die Struktur des Gesundheits- und Sozialsystem sowie die Funktionen der Anbieter und Nachfrager von Gesundheitsleistungen kennen. Weiterhin können Sie z.B. die Ursachen der Krise im Gesundheits- und Sozialsystem, die zur

Zeit relevanten Lösungsansätze sowie die mittel- und langfristig angelegten

Lösungsstrategien kritisch würdigen.

4


60

90


Professio-nelle Kon- takt- und Bezie- hungspflege mit den ‘Kunden’ Patienten

und Angehörige

Die Studierenden erwerben ein breites Wissen und eine vertiefte Kompetenz im

kommunikativen und interaktiven Umgang mit Patienten und Angehörigen als ,Kun-den’ von Gesundheitsunternehmen.

Sie lernen die Professionalisierungensphasen kennen.

Sie erkennen Gemeinsamkeiten dieser Kundengruppen und die typischen Kommunikationserfordernissen für den professionellen Umgang ihnen und lernen, sie professionell zu beantworten.

Sie lernen typische Erwartungen diese ,Kunden’ kennen, sie auch im Gespräch zu erfragen und sie professionell einzuschätzen und zu beantworten.

Sie lernen verschiedene Kommunikations-Modelle kennen.

Sie können die psychologischen Wirkgesetze für Präsentationen konkret anwenden.

4

H

R

60

90



Module

Lernziele

Semester

Prüfungs-formen *)

Workload

Dozenten

Kontakt-stunden

Selbst-studium

Rehabilita-tionswis-senschaf-ten &

Modelle menschli- cher Funk- tion und Aktivität

Die Studenten sollen

- grundlegende Kenntnisse der Rehabilitationswissenschaften erwerben,

- das Verständnis für die Notwendigkeit einer Optimierung von Kommunikation

und Koordination zwischen allen an dem Rehabilitationsprozess beteiligten Pro-

fessionellen entwickeln,

- aktuelle Themen zum theorischen Rahmen (ICF) sowie methodische Vorge-

hensweisen in der Rehabilitationswissenschaft verstehen,

- Kenntnisse des internationalen Rahmenkonzeptes für das Verständnis der Faktoren

Menschlicher Gesundheit entwickeln,

- die ICF als Steuerungsinstrument für Forschung und Entwicklung innerhalb des

Gesundheitssystems kennenlernen,

- Kompetenz zur Nutzung der ICF als Klassifikationshilfe für Funktionszustände und

als Richtlinie für die Befunderhebung erwerben,

- die Faktoren verstehen lernen, welche die funktionelle Gesundheit beeinflussen,

- die funktionelle Gesundheit als multifaktoriellen Prozess, welcher

durch persönliche und Umweltfaktoren beeinflusst wird, verstehen lernen

- den Einfluss von persönlichen Faktoren (Körperstrukturen und –funktionen, Werten

und Einstellungen) und Umweltfaktoren (physikalische und soziale Umwelt)

auf die funktionelle Gesundheit verstehen,

- persönliche Faktoren und Umweltfaktoren zum Verständnis des Klienten

zu berücksichtigen lernen.

4

H

R

PB

60

90


Methoden der empiri-schen

Sozialfor-schung in den Ge-sundheits-berufen

Die Studierenden lernen die grundlegenden Methoden der empirischen Sozialforschung kennen. Sie können diese in die Logik des Forschungsprozesses einordnen und mit dem Forschungsbedarf des Faches in Verbindung bringen.

Sie lernen, Forschungsfragen zu entwickeln und ein entsprechendes Studiendesign zu konzipieren.

4

H

R

60

90


Klinische Urteilsbil-dung 1

(Ergothera-pie) – Prak-tikum und Seminar

Die Studenten sollen

- ausgehend vom WHO-Konzept der funktionellen Gesundheit l wesentliche Aspekte

der funktionellen Gesundheit und ihren therapeutischen Nutzen erklären können,

- auf das Konzept der funktionellen Gesundheit und der ICF aufbauende

Grundkonzepte und Wertvorstellungen der Ergotherapie erklären können und an

konkreten Klientenbeispielen aus dem Praktikum zur Klärung von Aspekten der

Befunderhebung und Intervention anwenden können.

4

PB

60

90


Klinische Urteilsbil-dung 1 (Physiothe-rapie) – Praktikum und Semi-nar

Ausgehend vom WHO-Konzept der funktionellen Gesundheit lernen die Studenten

wesentliche Aspekt der funktionellen Gesundheit und ihren therapeutischen Nutzen

kennen.

Auf das Konzept der funktionellen Gesundheit und der ICF aufbauende Grund-

konzepte und Wertvorstellungen der Physiotherapie werden an konkreten Patienten-beispielen (Kasuistiken) aus dem Praktikum zur Klärung von Aspekten

der Befunderherbung und Intervention angewendet.

Diagnose und Therapie-Optionen werden anhand der Evidence-Based-Practise in der Physiotherapie kritisch reflektiert.

4

R

PB

60

90


Qualitäts-manage-ment-therapeuti-sche An-wendungen und

Evidenz-basierte Praxis

(EBP)

Die Studenten sollen

- das EFQM-Modell des Qualitätsmanagements und seine Anwendung in den

Therapieberufen verstehen und erklären können.

- das Konzept “Excellence in der Physiotherapie / Ergotherapie” kennen, welches

die Basis des Qualitätsmanagements innerhalb des IQH (IFK)- und DVE- Quali-

tätshandbuches bildet.

- die Grundprinzipien der Selbst-Evaluation und des internet-basierten Benchmarking

kennen.

- die Grundbegriffe und die Relevanz der “evidence-based-practise” im Gesund-

heitswesen allgemein und die Möglichkeiten und Grenzen der EBP in der

Ergotherapie / Physiotherapie kennen.

- die Fähigkeit entwickeln, das Evidenzniveau von verschiedenen therapeutischen

Interventionen festzustellen.

- valide, abgesicherte Therapieverfahren identifizieren und defizitäre Bereiche, in

denen Forschung notwendig ist bennenen können.

- Anwendungskompetenzen für qualitätsfördernde Mabnahmen vertiefen.

5

H

PB

     

Module

Lernziele

Semester

Prüfungs-formen *)

Workload

Dozenten

Kontakt-stunden

Selbst-studium

Quantita-tive und qualitative Datenerhe-bungs-methoden in den Therapie-berufen

Die Studenten erlernen grundlegende Begriffsbestimmungen und Andwendungs-prinzipien für Erhebungsinstrumente für die Therapieberufe.

Die Studenten erlernen die Grundlagen für die Anwendung quantitativer Messver-fahren.

Die Studenten lernen systematisch sämtliche Faktoren zu untersuchen, welche die Auswahl von quantitativen Messinstrumenten beeinflussen.

Die Studenten erwerben Kenntnisse über qualitative Datenerhebungsmethoden, welche in Befunderhubung und Verlaufskontrolle sowie im Rahmen von wissen-schaftlichen Studien relevant sein können.

Die Studenten sollen quantitative und qualitative Datenerhebungsmethoden und – instrumente im therapeutischen Kontext fundiert und angemessen einsetzen kön-nen.

5

H

60

90


Gesund-heitsförde-rung – Prävention, Bewe-gungs-verhalten und motori-sche Lern-theorien

Die Studenten lernen den Bereich der Prävention als zukunftsweisenden Arbeits-bereich für Therapeuten kennen.

Die Studenten lernen grundlegende Gesundheits- und Präventionskonzepte kennen.

Die Studenten erwerben die Kompetenz Gesundheits- und Präventionskonzepte für den eigenen Arbeitsbereich zu nutzen und zu entwicklen.

Die Studenten lernen verschiedene neurologische, neurophysiologische oder kognitiv-therapeutische bewegungsbezogene Therapien als alternative therapeu-tische Bezugsrahmen mit unterschiedlichen Schwerpunkten und Anwedungsbe-reichen zu erkennen.

Die Studenten lernen aktuelle Theorien der Bewegungsorganisation und des Be-wegungslernens kennen und anzuwenden.

Die Studenten lernen unter Nutzung aktueller Theorien der Bewegungsorganisation und des Bewegungslernens die konzeptuellen Grundlagen verschiedener neu-romotorischer Therapiemethoden zu verstehen und zu erklären.

Die Studenten lernen ein an die kognitiven Neurowissenschaften angelehntes Modell der Entwicklung der sensorischen und neuromotorischen Systeme kennen und anwenden.

Die Studenten lernen neuromotorischen Lerntheorien als Bezugsrahmen für eine bewegungs- und aktivitätsbezogene Therapie zu nutzen.

5

H

R

PB

60

90


Professio-nalisie-rungs-themen in den Thera-pieberufen

Die Studenten erwerben Grundkenntnisse ethischer Konzepte sowie ein Ver-ständnisses für ethische Fragen im therapeutischen Alltag.

Die Studenten verstehen den rechtlichen Kontext für Betriebe im Gesundheitswe-sen.

Die Studenten verstehen den rechtlichen Kontext der therapeutischen Dienstleistung und können die Auswirkungen auf das therapeutische Handeln abschätzen.

Studierende können sich über nationale und international relevante Themen der beruflichen Entwicklung informieren und an den Diskussionen bezüglich theoreti-scher Basis der therapeutischen Praxis teilnehmen.

Studierende lernen die Relevanz nationaler und internationaler berufsrelevanter Themen für die eigene Arbeit abschätzen.

5

K2 R PB

60

90


Behand-lungsver-fahren (PT)

Die Studierenden lernen Beispiele aus der Methodenvielfalt physiotherapeutischer Intervention kennen und vertiefen ihre Kenntnisse in etablierte Interventionsme-thoden.

Sie lernen, bereits bekannte Verfahren vor dem Hintergrund der zu Grunde lie-genden pathophysiologischen Theorie zu beleuchten und hinsichtlich der Evidence-Based-Practise kritisch zu überprüfen.

Außerdem sollen differentialdiagnostische Kenntnisse erworben werden, die die Auswahl der geeigneten Methode im jeweiligen klinischen setting und bezogen auf den individuellen Patienten besser ermöglichen.

5

H PB

60

90


Module

Lernziele

Semester

Prüfungs-formen *)

Workload

Dozenten

Kontakt-stunden

Selbst-studium

Praxismo-delle der Ergothera-pie (ET)

Die Studenten sollen den betätigungsorientierten Ansatz in der Ergotherapie und die Faktoren, welche Betätigungen beeinflussen, kennenlernen.

Die Studenten vertiefen ihre Kenntnisse in den Theorien, aus denen heraus sich die ergotherapeutischen Betätigungstheorien und Praxismodelle entwickelt haben.

Die Studenten lernen die theoretischen Grundlagen und die praktische Anwendung des Canadian Models of Occupational Performance, des Occupational Performance Process Models und des Canadian Occupational Performance Measure kennen.

Die Studenten lernen die die theoretischen Grundlagen des Model of Human Occupation sowie der wichtigsten zuzuordnenden Beurteilungsverfahren kennen und lernen diese praktisch anzuwenden.

Die Studenten lernen die Merkmale ergotherapeutischer Praxismodelle kennen und erwerben die Kompetenz, sich neue Praxismodelle systematisch anhand der Merkmale anzueignen.

Ergotherapeutische Praxissmodelle werden systematisch analysiert und auf Nutz-barkeit in speziellen therapeutischen Kontexten beurteilt.

Die Studenten sollen selbständig und systematisch Informationen erheben, welche zur Einarbeitung in ein weiteres Praxissmodell notwendig sind.

Physiotherapie:

Die Studierenden lernen Beispiele aus der Methodenvielfalt physiotherapeutischer Intervention kennen und vertiefen ihre Kenntnisse in etablierte Interventionsme-thoden.

Sie lernen, bereits bekannte Verfahren vor dem Hintergrund der zu Grunde liegenden pathophysiologischen Theorie zu beleuchten und hinsichtlich der Evidence-Based-Practise kritisch zu überprüfen.

Außerdem sollen differentialdiagnostische Kenntnisse erworben werden, die die Auswahl der geeigneten Methode im jeweiligen klinischen setting und bezogen auf den individuellen Patienten besser ermöglichen.

5

H

60

90


Klinische Urteilsbildung 2 (Physio-therapie) – Praktikum und Seminar

Die Studierenden erwerben die Kompetenz, den Zusammenhang zwischen den in diesem Semester gelehrten Veranstaltungen und der praktischen Arbeit zu herzu-stellen und die erarbeiteten Theorien in praktisch nutzbare Routinen umzusetzen.

Die Studenten erwerben die Kompetenz, quantitative und qualitative Beurteilungs-verfahren im Therapieprozess einzusetzen.

Die Studenten erwerben die praktische Kompetenz, ergotherapeutische Praxis-modelle als Strukturierungshilfe für den Therapieprozess und zur Verbesserung der klinischen Urteilsbildung zu nutzen.

5

PB

60

90


Klinische Urteilsbil-dung 2 (Physio-therapie) – Praktikum und

Seminar

Die Studierenden sollen die Kompetenz erwerben, den Zusammenhang zwischen den in diesem Semester gelehrten Veranstaltungen und der praktischen Arbeit in der klinischen Praxis herzustellen und sowohl erarbeitete Theorien (z. B. Neues Denkmodell der Physiotherapie) als auch evidenz-basierte Behandlungsansätze in praktisch nutzbare Routine umzusetzen. Außerdem lernen die Studierenden quanti-tative und qualitative Beurteilungsverfahren im Diagnose- und Therapie Prozess einzusetzen.

Die Studierenden erwerben die praktische Fähigkeit, sowohl Modellvorstellungen als auch die Ergebnisse evidenz-basierten Handelns zur Verbesserung der klinischen Urteilsbildung zu nutzen. Die sinnvolle Auswahl geeigneter Interventionsstrategien aus dem Kanon der Methodenvielfalt physiotherapeutischer Behandlungsoptionen wird dabei ebenfalls fokussiert.

5

R PB

60

90


Projekt mit Bachelor-arbeit und Seminar

Die Studenten sollen in einem Interessenbereich die Fähigkeit zu vertiefen, selb-ständig Informationen zu einer Fragestellung zu organisieren.

Die Studenten vertiefen ihre Recherchekompetenzen.

Die Studenten erwerben die Kompetenz zur Untersuchung eines Handlungsfeldes durch Recherche bis zur Formulierung einer untersuchbaren Fragestellung unter Rücksprache mit einer erfahrenen Person.

Die Studenten erwerben die Befähigung zum selbständigen Erarbeiten von Teilas-pekten eines Forschungsprojektes bzw. der Übertragung wissenschaftlich fundierter Informationen in den eigenen therapeutischen Kontext.

Die Studenten trainieren ihre Fähigkeit zur Einbeziehung von Experten / Peers bei der Durchführung von Projekten.

Die Studenten vertiefen ihre Fähigkeit zur kompetenten Präsentation eigener Pro-jektergebnisse.

6

BA-Ar-beit M

30

870


Summe


870 2130


Ohne Schattierung = Studiengangsspezifisch

*) H = Hausarbeit, K2 = zweistündige Klausur, R = Referat, PB = Projektbericht, Prb = Praxisbericht, M = mündliche Prüfung

PA = Programmieraufgabe, ED = Erstellung und Dokumentation von Rechnerprogrammen

**) Semester 1, 2 und 3 = ausbildungsbegleitend

 
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